Arztpraxis Dr. med. Martina Bida Fachärztin für Innere Medizin
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Mineralstoffe  in unserem Körper

 

Wir merken sie nur, wenn sie fehlen …

  • Meist durch unzureichende  Aufnahme, auch durch Medikamentennebenwirkungen  z.B. durch Wassertabletten
  • Mehr macht nicht unbedingt gesunder, die meisten Mineralstoffe  liegen als Spurenelemente vor, d.h. in geringe Mengen
  • Die richtige Menge zu finden ist nicht immer einfach

1. Magnesium

Für die Pumpunktion des Herzens, Knochen-und  Zähneaufbau, steuert Muskel-und Nervenfunktion, baut Stress ab.

Bedarf: 350-400 mg tgl, geht verloren, wenn wir zuviel ausscheiden z.B. beim Schwitzen oder aber auch durch Medikamente (Antibiotika, Insulin, Mittel gegen Sodbrennen , Bluthochdruck. Asthma).

Überschuss von Magnesium wird einfach ausgeschieden.

Quellen: grünes Blattgemüse, Vollkornprodukte, Nüsse +Hülsenfrüchte

Mangel: Muskelkrämpfe, kalte Hände +Füße

 

2. Natrium

Nährstofftransport, zur Regulation des Wasserhaushaltes, nur in Zusammenarbeit mit Kalium wirksam.

2g werden tgl. empfohlen. Der Durschnittverbrauch in Deutschland liegt deutlich höher ca 8 g.

Natrium im Körper steigt an, wenn wenig getrunken wird oder wenn zu viel ausgeschieden wird

(schwitzen, Durchfall)

Quellen: Wurstwaren. Würzsoßen, Käse, Brot

Mangel: Verwirrtheit, Schläfrigkeit, Muskelkrämpfe, Blutdruckabfall

 

3. Kalzium

Kommt fast nur im Knochen und in den Zähnen vor, wichtig für die Blutgerinnung. Nervenleitung

Bedarf: tgl 1000-1500 mg , bei geringerer Zufuhr wird Knochen abgebaut, um Kalzium im Blut aufrecht zu halten. Um Kalzium aufzunehmen benötigt der Körper Vitamin D3

Quellen: Milchprodukte, Gemüse, angereichertes Mineralwasser, Nüsse, Sesam

Mangel: Knochenerweichung, Krämpfe, Herzrhythmusstörungen, Haarausfall

     

4.Kalium

Leitet  elektrische Impulse an die Muskeln und Nerven weiter.

Der Wert im Körper wird durch die Nieren reguliert.

Mangel kann bei Erbrechen, Durchfall oder auch Medikamente  entstehen.

Symptome: Muskelschwäche, Verstopfung

Bedarf: tgl 2 g

Quellen: in allen Lebensmitteln , am meisten in Banane.

 

5. Eisen

Hauptbestandteil des roten Blutfarbstoffs und damit verantwortlich für den Sauerstofftransport

Bedarf tgl 15 mg, wobei die Aufnahme  in den Körper nicht ganz einfach ist und der größte Teil in den pflanzlichen Nahrungsmitteln wieder ausgeschieden wird, d.h. die wichtigste Quelle  ist in tierischen Lebensmitteln

Quelle: Schweineleber , dunkles Fleisch. Bei Pflanzen in Linsen , Hirse und Soja

Mangel : körperliche Erschöpfung, Blutarmut, brüchige Haare und Nägel

 

6. Selen

Kann freie Radikale einfangen ( aggressive Moleküle )

Befreit den Körper von Schwermetallen ( Blei, Kadmium und Quecksilber ) und ist an der Hormonproduktion in der Schilddrüse beteiligt

 30-70 Mikrogramm

Im Alter sinkt die Fähigkeit, Selen aufzunehmen

Niedrige Selenspiegel sind häufig mit Krebs , chronisch entzündlichen Erkrankungen, Rheuma aber auch mit erhöhtem Alkoholkonsum  verbunden .

Quellen: Fleisch,. Fisch, Eier, Paranüsse, Sesam, Steinpilze

 

7. Zink

Wird benötigt, um aus der Nahrung Energie zu gewinnen, starke Beteiligung am Immunsystem,

Bedarf tgl 7 mg,

Quellen: Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Eier, Meeresfrüchte, Fleisch

Mangel: trockene Haut, brüchige Haare und Nägel, gehäufte Infekte

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© Martina Bida