Arztpraxis Dr. med. Martina Bida Fachärztin für Innere Medizin
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Aufgrund der besonderen Situation und um andere Patienten zu schützen, werden Patienten mit Erkrankungen der Atemwege zu folgenden Zeiten behandelt:

 

 

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Information zur Corona-Impfung

 

 

Wo kann ich mich gegen Covid-19 impfen lassen?

 

Die Organisation der Corona-Impfungen läuft bereits seit Wochen auf Hochtouren. Die Bundesregierung ist für die Beschaffung des Impfstoffs und die Auslieferung an die Bundesländer verantwortlich. Die Impfstoffe werden deutschlandweit an rund 60 Standorte verteilt – je nach Bevölkerungsanteil.

 

Bundesländer richten Impfzentren ein

 

In einer ersten Phase sollen die Covid-19-Impfungen über Impfzentren in den einzelnen Bundesländern verabreicht werden. . Dort wird dann mit Unterstützung niedergelassener Ärzte oder Trägern wie dem Roten Kreuz geimpft. Es wird geschätzt, dass in einem Impfzentrum täglich mindestens 1.500 Menschen geimpft werden können, mancherorts sogar deutlich mehr.

In der Anfangsphase werden auch von den Impfzentren koordinierte mobile Impfteams vor allem in Alten- und Pflegeheime gehen. Für andere gefährdete Menschen wird es eine telefonische oder digitale Terminvereinbarung geben, etwa über Callcenter oder die bundesweit einheitliche Servicenummer 116117. In der zweiten Phase, wenn mehr Impfstoff für die Allgemeinheit zur Verfügung steht, kann in normalen Arztpraxen geimpft werden.

 

 

Kann man sich auch beim Hausarzt impfen lassen?

 

Womöglich erst in einigen Monaten. Nach dem geplanten Start in den regionalen Impfzentren geht die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) davon aus, "dass die Praxen vermutlich im Sommer impfen werden",

 

 

Was steckt eigentlich in den Biontech-Impfdosen?

 

Das ist ein sogenannter mRNA-Impfstoff. Diese Art wurde nun erstmals für den Menschen zugelassen. Das Mittel enthält im Gegensatz zu herkömmlichen Impfstoffen keine abgeschwächten oder abgetöteten Viren, sondern lediglich eine Bauanleitung für einen Bestandteil des Covid-19-Erregers. Diese Anleitung wird in Form eines sogenannten mRNA-Moleküls in den Körper geimpft, wo dann die menschlichen Zellen selbst ein Protein (Eiweiß) des Virus herstellen. Das menschliche Immunsystem wird damit zur Bildung von Abwehrstoffen angeregt. Bei späterem Kontakt mit dem Coronavirus erkennt das Immunsystem das Protein wieder und kann den Erreger schnell gezielt bekämpfen.

 

 

Manche behaupten, der mRNA-Impfstoff verändere die Gene, stimmt das?

 

Das ist falsch. Das mRNA-Molekül wird von den Körperzellen komplett zerlegt. Die Impfung ist nicht in der Lage, in das menschliche Erbgut einzugreifen. .

 

 

Kann man nach einer Impfung andere noch anstecken?

 

Das ist bisher noch unklar. Bis spätestens Februar 2021 erwartet Biontech dazu genauere Erkenntnisse.

 

 

Wie lange wirkt die Impfung?

 

Auch das lässt sich jetzt noch nicht beantworten. Untersuchungen dazu laufen noch .

 

 

Welche Nebenwirkungen sind zu erwarten?

 

Müdigkeit, Kopfweh, Schmerzen an der Einstichstelle – das sind bei Impfungen übliche Nebenwirkungen, auf die man sich einstellen muss. Nach Erkenntnissen einer im "New England Journal of Medicine" veröffentlichten Studie zum Biontech-Präparat kann es außerdem zu Schüttelfrost, Durchfall oder Muskel- und Gliederschmerzen kommen, teilweise auch zu Fieber. Diese waren im Allgemeinen schwach bis mäßig und klangen nach kurzer Zeit wieder ab. Experten halten sie für nicht angenehm, aber sehen auch keinen Anlass für größere Bedenken.

 

 

Welche Personengruppen werden womöglich nicht geimpft?

 

Einige Personengruppen werden vorerst nicht gegen Covid-19 geimpft. Der Grund: Nach bisherigem Forschungsstand sind die Nebenwirkungen und Risiken noch nicht weit genug erforscht worden. Bei manchen Personen sind daher die Sicherheitsbedenken zu groß.

 

 

Bereits Infizierte werden nicht geimpft

 

Wer eine Infektion mit dem Coronavirust, wird zunächst nicht geimpft. Laut der Ständigen Impfkommission (Stiko) bestehe dazu keine Notwendigkeit. Unklar ist aber noch, ob Covid-19-Genesenen später eine Impfung angeboten werden soll.

 

 

Kinder erhalten vorerst keine Impfung

 

Für Kinder wird es laut RKI  zunächst keinen Impfstoff geben, "da er bei Kindern und Jugendlichen noch nicht genügend auf Wirksamkeit und Sicherheit untersucht werden konnte". Das RKI nennt dafür folgende Gründe:

  • Covid-19-Impfstoffe werden schwerpunktmäßig für Erwachsene entwickelt. 
  • Kita- und Grundschulkinder scheinen nach bisheriger Kenntnis das Infektionsgeschehen nicht in besonderer Weise anzutreiben und erkranken weniger häufig und stark als Erwachsene.
  • Kinder sind aus ethischen Gründen generell nicht für frühe Testphasen vorgesehen. Man stellt zuerst sicher, dass bei Erwachsenen keine Nebenwirkungen auftreten, bevor ein Impfstoff auch an Kindern getestet wird.

    An Schwangeren wurden die Covid-19-Impfstoffe noch nicht getestet

    Auch schwangere Frauen nehmen üblicherweise nicht an Impfstoffstudien teil. Sie werden daher vorerst nicht den Corona-Impfstoff erhalten. Die Stiko empfiehlt darum, die engsten Kontaktpersonen von Schwangeren, also deren Partner, zu impfen.
    Der Impfstoffhersteller Biontech kündigte Anfang Dezember aber an, dass Studien mit Schwangeren geplant seien. Ein konkretes Datum stehe aber noch nicht fest.

 

 

·Muss ich für die Corona-Impfung bezahlen?
 

Nein. Sie soll für alle gratis sein. Die Kosten für die Impfstoffe übernimmt der Bund. Insgesamt rechnet Gesundheitsminister Spahn mit bis zu sechs Milliarden Euro für die gesamte Impfaktion.

 

 

02.01.2021

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