Arztpraxis Dr. med. Martina Bida Fachärztin für Innere Medizin
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Impfflicht ähnlich wie bei Pocken,

vom Bundestag beschlossen, gilt ab 1.3.2020:

 

Alle Kinder müssen beim Eintritt in den Kindergarten oder Schule eine Masern-Impfung vorweisen, gilt auch bei Betreuung durch Tagesmutter , gilt auch für medizinisches Personal, Erzieher, Tages Pfleger.

 

Der Nachweis muss nicht erbracht werden  für Personen, die vor 1970 geboren worden sind, denn Masern hinterlassen lebenslängliche Immunität, oder die medizinische Kontraindikationen vorweisen  können

 

Eine Ordnungswidrigkeit kann mit bis zu 2500.00 Euro Geldbuße bestraft werden, das gilt auch für Leiter der Kindereinrichtungen, die das Gesetz nicht befolgen

 

Gilt auch für Asylbewerberheime

 

Was muss vorgelegt werden ?

 

Impfausweis oder Impfbescheinigung vom Arzt oder der Nachweis der bereits erlittenen Erkrankung

 

Was wird getan, wenn kein Nachweis erbracht werden kann?

 

Dann kann der Arzt eine Antikörper-Bestimmung , Blutabnahme , vornehmen

 

 

Warum gibt es diese  drastischen Maßnahmen ?

 

 

Die Masern-Erkrankung ist hoch infektiös, wird durch Tröpfchen-Infektion über die Luft verbreitet, die Erkrankung bricht innerhalb von 3- 14 Tagen nach Infektion, Ansteckung aus .

 

 

Symptome: Fieber, Husten. Bindehautentzündung, Flecken in der Mundschleimhaut, dann ein Exanthem, das über den ganzen Körper gehen kann, beginnend im Gesicht und hinter den Ohren .

 

Die Immunschwächung ist ca. 6 Wochen, in dieser Zeit kann es zu Mittelohrentzündung, Bronchitis, Lungenentzündung und Gehirnhautentzündung kommen, bei 10-20 % endet die Erkrankung  tödlich. Kinder unter 5 Jahren sind für diese Komplikationen besonders gefährdend.

 

Eine Ursächliche Therapie gibt es nicht, nur die Impfung kann vor dieser Erkrankung schützen, eine Wirkung tritt 2-3 Wochen nach Impfung ein.

 

Impfempfehlung:

 

  • 9-14.Monta erste Impfung ( Dreifach, Mumps. Masern Röteln )
     
  • 2. Impfung nach 4 Wochen
     
  • Eine  einmalige Impfung bei allen Personen, die nach 1970 geboren worden sind und bisher keine oder nur 1  Impfung erhalten haben oder der Impfstatus unklar ist.

 

 

Die Kosten für die Impfung werden auch bei Erwachsenen, die vor 1970 geboren worden sind, übernommen

 

 

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© Martina Bida