Arztpraxis Dr. med. Martina Bida Fachärztin für Innere Medizin
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Gicht

 

 

Unter Gicht versteht man eine Stoffwechselkrankheit mit erhöhten Harnsäurewerten im Blut  und Ablagerung von Harnsäurekristallen in den Gelenken. Dadurch kommt es zu schmerzhaften Gelenkentzündungen, meist im 1.Zeh.

 

Gicht ist eine „ Wohlstands-Krankheit „

 

Niemand ist vor der Gicht gefeit und sie kann jeden treffen. Jedoch benötigt man dazu eine Veranlagung und falsche Entehrung.

 

Eine Schmerzattacke kommt und plötzlich und meist nachts.

 

Die betroffenen Gelenke zeichnen sich besonders häufig durch eine enorme Entwicklung von Hitze auf, Schwellungen und Rötungen. Patienten beschreiben den Schmerz als ob „ sich hunderte kleine Glasscherben in die Haut bohren“.

 

Normalerweise scheiden wir die Harnsäure über die Nieren aus, klapp das nicht, bleiben die kleinen Kristalle in den Gelenken und in allen Körpergeweben hängen. Das tut weh!

Die Gelenke schwellen an und können sich auf Dauer verändern, knotig, versteift.

Der klassische Gichtanfall dauert 5-9 Tage,

Männer erkranken öfter.

Bei Frauen sind es häufiger die  Finger oder Handgelenke.

 

Behandlung:

  • Diät einhalten ( Fleischarm, purinarm ) ist nur die halbe Miete
  • Viel trinken
  • Salzsocken( 30g Salz in 1 l Wasser lösen Socke drin eintauchen, gut auswringen und dann über den betroffenen Fuß anziehen, ca 1 Stunde tragen.
  • Quarkumschläge
  • Brennesseltee, Brennnessel kochen, ein Tuch damit tränken und um das Gelenk wickeln, oder den  Tee trinken (fördert die Ausscheidung von Harnsäure)
  • Purine ( Abfallprodukte von bestimmten Eiweißen )
    Gehalt:
  • purinarm: Joghurt, Kaffee, Tee, Milch, Quark, Ei, Tomate, Apfel, Kartoffel
  • mäßig; Kabeljau, Scholle, Brokkoli, Bockwurst, Wiener
  • viel Purin: Sprotte, Leber, Erbsen, Soja, Schweinefleisch, Innereien, Rosenkohl

 

wenn Hausmittel nicht helfen, suchen Sie bitte einen Arzt auf. 

 

 

 

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© Martina Bida