Arztpraxis Dr. med. Martina Bida Fachärztin für Innere Medizin
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Was ist eine ketogene Ernährung?

 

 

Eine ketogene Ernährung zeichnet et sich durch eine extrem kohlenhydratarme und auch zuckerarme, dafür aber sehr fettreiche Ernährungsweise aus.

Bei der ketogenen Ernährung werden ca 70% Fett, 25 % Eiweiß und maximal 50g Kohlenhydrate am Tag konsumiert.

Durch den Kohlenhydratmangel verändert sich der Stoffwechsel und gerät in die sogenannte "Ketose". 

 

 

Was genau versteht man unter Ketose?

 

Normalerweise gewinnt der Körper aus den durch die Nahrung zugeführten Kohlenhydraten Energie – er ist also auf die Zufuhr von Kohlenhydraten angewiesen. Fehlen diese Kohlenhydrate als Energielieferant, muss der Körper sich anderweitig helfen und Ketonkörper bilden .

 

In der Leber werden dann Fette in sogenannte Ketonkörper umgewandelt, die anstelle der Kohlenhydrate zur Energiegewinnung genutzt werden. Liefern über einen langen Zeitraum Energie und erhalten  zum Beispiel die Leistungsfähigkeit des Gehirns.

Dieser Zustand der Energiegewinnung wird "Ketose" genannt und ist das Prinzip, auf dem die ketogene Diät beruht.

Der Körper braucht einige Zeit, um sich an diesen veränderten Prozess zu gewöhnen.

 

Die ketogene Diät hilft beim Abnehmen, da sie Fett verbrennt, führt zur Leistungssteigerung und wird zur Behandlung bestimmter Krankheiten eingesetzt wie Epilepsie oder Multiple Sklerose.

 

Vorteile:

 

stabiler Blutzucker , weniger Heißhunger, Fettabbau, gesteigerte Ausdauer, Entgiftung , Gewichtsreduktion, Senkung der Blutfette und des Blutdrucks.

 

Geeignete Lebensmittel:

 

Gemüse Obst, Molkereiprodukte, Nüsse, Fisch und Fleisch

 

In Maßen geeignet:

 

Banane, Feige, Grapefruit, Erbsen Kartoffeln, ( Mais nicht geeignet )

                                  Cappuccino, Kaffee mit Milch, Latte

 

 

Nicht geeignet:

 

Backwaren, Nudelgerichte, Cerealien, Aufstriche , Eis, Joghurt, Pudding, Süßigkeiten   

 

 

Die ketogene Ernährung können Sie dauerhaft oder 4 Wochen lang machen, danach wieder zur normalen Ernährung zurückkehren  

Nehmen Sie gesunde Fette zu sich!

 

 

Fett ist nicht gleich Fett

 

Lipide bestehen unter anderem aus Fettsäuren, die gesättigt oder ungesättigt sein können. Während die gesättigten Fettsäuren den Spiegel des (ungünstigen) LDL-Cholesterins im Blut erhöhen können,

können ungesättigte Fettsäuren den (günstigen) HDL-Cholesterinspiegel positiv beeinflussen. Daher werden vor allem (mehrfach) ungesättigte Fettsäuren empfohlen und von dem Konsum gesättigter Fettsäuren abgeraten.

 

Zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren gehören die Omega-6-Fettsäure Linolsäure und die Omega-3-Fettsäuren und alpha-Linolensäure. ( Soja, Sonnenblume ,Lachs, Hering, Trauben Kernöl, Distel öl  )

Beide sind essenziell und müssen über die Nahrung aufgenommen werden.

Generell sollten insbesondere Omega-3-Fettsäuren verzehrt werden, da diese Entzündungen im Körper hemmen und einen positiven Einfluss auf das Herz und das Nervensystem haben.

Dabei lohnt es sich, auf ein günstiges Verhältnis Fettsäuren von Omega-6 zu Omega-3 zu achten.

 

 

10 Quellen für gesunde Fette :

 

Walnüsse

Natur-Joghurt

Olivenöl

Leinsamen

Avocado

Käse

Lachs

Eier

Rapsöl,

Zartbitterschokolade 

 

 

Leider kann passieren, dass Sie einen süßlichen Mundgeruch entwickeln (Aceton-Geruch )  Mit viel trinken können Sie gegensteuern.  

    

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© Martina Bida