Arztpraxis Dr. med. Martina Bida Fachärztin für Innere Medizin
Arztpraxis Dr. med. Martina BidaFachärztin für Innere Medizin

                  

Die Säulen des Immunsystems

 

 

Guter Schlaf:

 

normale Schlafdauer beträgt zwischen 4 und 7 Stunden tgl. Die Ursachen für Schlafstörungen sind meist seelisch, Doppelbelastung durch Job und Familie. Wer mehr als 6 Wochen nicht richtig schlafen kann, sollte etwas unternehmen:

 

  • Basis: Schlafbeschränkung (Schlafkompression): die Zeit im Bett wird auf 6 h/ Nacht reduziert. Effekt ist, dass man sich abends echt müde fühlt.
  • Bleiben Sie im Rhythmus. Gehen Sie zu bestimmten Zeiten ins Bett.
  • Überbrücken Sie Tiefs. Verzichten Sie auf Nickerchen und lenken Sie sich ab, trinken Sie Kaffee oder Tee nur bis 16.00.
  • Meiden Sie Schlafkiller: finden selbst heraus, was Ihren Schlaf stört. Ein Glas Wein???, schweres Essen???, Nickerchen vor dem Fernseher ???

 

Entspannung

 

  • Autogenes Training, Selbsthypnose. Muss erlernt werden, regelmäßig anwenden
  • Muskelrelaxation nach Jacobsen: gezieltes An-und Entspannen der Muskeln, leicht erlernbar und kann überall angewendet werden.
  • Yoga: körperliche + geistige Übungen. Ziel ist, Körper und Geist in Einklang zu bringen.

 

 

Säure-Basen-Gleichgewicht

 

Antriebslos + schlecht drauf??? Ursache ist häufig eine Übersäuerung des Körpers durch falsche Ernährung: zu viel Fleisch + Wurst, zu wenig basische Kost (Obst +Gemüse).

Die überschüssige Säue wird im Gewebe  eingelagert, das Immunsystem will es wieder loswerden und wird durch Mehrarbeit geschwächt.

 

Lebensmittel Basen bildend:

Apfelsaft, Espresso, Kräutertee, Mineralwasser. Zitronensaft, Aubergine, Blumenkohl, Champignon, Fenchel, Gurke, Karotte, Paprika, Radieschen, Zwiebel, Ananas, Äpfel, Aprikose, Banane, Birne, Himbeere, Kiwi, Pfirsich, Weintraube . Mango, Wassermelone, Haselnüsse, Kürbiskerne, Sesam, Apfelessig, Balsamico, Basilikum, Dill, Petersilie, Schnittlauch.

 

Lebensmittel Säure bildend:

Bier, Cola, Milch Kakao, Aal, Heilbutt, Kabeljau, Matjes, Shrimps, Bierschinken,

Corned Beef, Fleischwurst, Lamm, Rumpsteak, Salami, Schinken , Wiener Würstchen,

Cornflakes, Haferflocken, Mais. Reis, Roggenmehl.

Süßes: Bitterschokolade, Milchschokolade, Sandkuchen, Eis.

 

 

Homöopathie

 

Infektanfälligkeit:

  • Camphora D3, bei akuten Infekten 3x 5 tropfen im Abstand von 15 min
  • Gelsemium D6. bei Müdigkeit un Abgeschlagenheit 3x tgl5 Gl
  • Okoubaka D3 bei gestörter Verdauung nach Durchfall, auch nach Antibiotika, Gabe tgl. 3x5 Gl

 

Allergien: 

  • Arundo mauritanica D12 , bei Fließschnupfen und akuten Allergien
  • Galphimia glauca D12,  bei Augen tränen und niesen
  • Luffa operculata D6 bei chronischen Infekten mit zähem Schleim, Frühjahr Heuschnupfen

Dosierung: 2 Monate lang 1x tgl 5 Gl

 

Schlafstörungen:

 

  • Argentum nitricum D12
  • Avena sativa D6  bei  Erschöpfung durch Beruf
  • Coffea D6 bei Nervosität

Doiserung: am Morgen, am späten Nachmittag  und kurz vor dem Schlafengehen je 5 Gl

 

 

mit Schüßlersalzen die Abwehr stärken 

 

  • Nr. 3: sofort bei akuten beschwerden nehmen, 1 Tabl. alle 5 min
  • Nr. 7: Mittags 3 Tabletten in einer Tasse heißem Wasser auflösen und trinken
  • Nr. 6:  abends 3 Tabl. in einer Rasse heißem Wasser auflösen und trinken

 

 

Sport treiben

 

Regelmäßiges, leichtes Joggen oder Schwimmen unterstützt das Immunsystem durch Ausschüttung von Glutamin und körpereigenen Eiweißkörpern, die die Viren beim Eintritt  in den Körper schwächen.

Dauer: 3 x 30 min/Woche. Dabei sollte der Puls 130 /min nicht überschreiten. Faustregel: wenn kein Pulsmesser vorhanden ist, sollte man sich beim Sport noch unterhalten können.

 

Vitamine

 

Vitamin C: unterstützt weiße Blutkörperchen im Kampf gegen Infektionen. Enthalten in Zitrusfrüchten, allen Kohlsorten, Kartoffeln, Johannisbeeren, Hagebutten, Sanddorn.

 

Vitamin A: für die Schleimhäute wichtig. Enthalten in Leber, Karotten, Milch, Fenchel, Spinat und Eiern.

 

Vitamin E: unterstützt die Bildung von Antikörpern , schützt vor freien Radikalen , enthalten in Keimöl, Nüssen, Paprika , Schwarzwurzeln, Haferflocken.

 

Vitamin B: unterstützt die Bildung von Abwehrzellen. Enthalten in Vollkorn-und Milchprodukten, Hülsenfrüchten, Pilzen, Grünkohl und Spinat.

 

Folsäure fördert die Aktivität der Abwehrzellen. Enthalten in Blattgemüse, Karotten, Leber, Bohnen, Melonen, Vollkornprodukten.

 

 

Abhärtung

 

Sauna stärkt die Gefäßwände

 

Dampfbad: Wirkung durch extrem hohe Luftfeuchtigkeit. Unterstützt Abwehrzellen bei der Arbeit.

 

Wechselduschen: Training der Blutgefäße, heiß: 36-42 Grad, kalt: 10-16 Grad. Den Strahl von unten nach oben bis zur Hüfte führen  und zum Schluss Bauch Brust, Nacken.

 

Spaziergänge: der Körper lernt, sich der Außentemperatur anzupassen.

 

 

 

 

 

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© Martina Bida